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Heartbreakers – Teil 1

Das Jahr war turbulent und für mich hat sich vieles geändert. Leider mussten Klara und Simon auch darunter leiden – ich konnte die Blogstory nicht wie geplant beenden. Aber jetzt! 

Passend zur neuen Homepage und zum Neustart, veranstalte ich einen Heartbreakers Re-Read. Jeden Tag im Dezember bis Weihnachten veröffentliche ich die Kapitel nacheinander hier auf dem Blog. Inklusive des großen Finales, welches dir die Feiertage versüßen wird. Heartbreakers – Er will mich für immer wird somit unser Adventskalender 2016 sein. Aber erstmal frische ich deine Erinnerungen auf.

Heartbreakers II – Er will mich für immer

Klara und Simon sind frisch und heftig verknallt. Alles ist super, wenn da nicht diese doofe Abmachung wäre: Er will sie unbedingt heiraten und Klara hat ihm ein Jahr gegeben, um ihr zu beweisen, dass er der Richtige ist. Doch Simon will Klara sofort und einen Haufen Kinder am besten gleich dazu. Jeden Tag macht er ihr einen Antrag. Mal spontan oder romantisch und manchmal auch mit großem Tamtam. Selten ist Klara begeistert, trotzdem fällt es ihr immer schwerer, nein zu sagen.

365 Heiratsanträge, obszöne Schimpfworte und garantierter Sex inkl. Riesenschwanz. Die volle Ladung Klara & Simon – Nippellutscher 4ever <3

Diese Fortsetzung ist ohne Teil I lesbar. Solltest du die Vorgeschichte dennoch lesen wollen, dann findest du sie hier auf Amazon

Hinweis: Die Kapitel werden täglich um 19 Uhr veröffentlicht. Den Link findest du jeweils auf meiner Facebook-Seite (am besten die Abonnieren-Funkion von FB nutzen).

Teil 2 erscheint am 2.12.2016. Dieser Teil ist aus technischen Gründen jetzt schon online 😉

Teil 1

»Guten Morgen. Ich bin Klara und ich bin frisch gefickt.«

Ich pruste mein Spiegelbild an, weil ich so lachen muss. Es ist einfach toll, sich selbst so zusehen. Meine Augen strahlen, sie leuchtet so krass, kein MakeUp der Welt würde sie so wunderbar zur Geltung bringen. Sex ist einfach genial für die Schönheit. Meine Wangen sind noch immer glühend rot und mein Mund geschwollen. Ich bin eine wandelnde Sexbombe in einem weißen T-Shirt. In seinem Shirt. Hach ja, wie im Film. Der Morgen danach ist einfach herrlich.

Meine Haare sehen auch so frischgefickt aus aber das gefällt mir nicht ganz. Entschlossen beginne ich in Simons Badschrank zu wühlen, in der Hoffnung, so etwas wie Haarwachs oder Gel zu finden. Seine Haare trägt er ungestylt, quasi Wildwuchs. Ich sollte ihn mal fragen, wann er das letzte mal beim Friseur war. Oder? Ich mein, ich bin ja jetzt seine Freundin, da darf man das ja. Außerdem will er mich heiraten.

Nervös beginne ich auf meiner Lippe herumzukauen. Ich kann nicht genau einsortieren, wie ernst er diese Abmachung nimmt. Gestern Abend wollte er mir unbedingt das Versprechen abringen, dass ich ihn heiraten werde. Er will tatsächlich, dass ich die Mutter seiner Kinder werde. Ich runzele die Stirn. Der Typ hatte eindeutig einen Hormonüberschwang. (Bei seiner großzügigen Ausstattung braucht man den aber auch.)

»Yes!«

Ich habe eine verstaubte, etwas klebrige Dose Haarwachs gefunden, damit sollten sich meine Strähnen ein wenig bändigen lassen. Ich öffne die Dose und kratze den Rest heraus, verteile ihn auf meinen Händen und schmiere ihn mir in die Haare.

Zum Glück konnte ich gestern einen halbwegs kühlen Kopf bewahren. Allerdings finde ich den Kompromiss auch nicht gerade gelungen. Ein Jahr habe ich mir erbeten, so etwas wie eine Schonfrist, schließlich kann ich ja nicht Knall auf Fall einfach so heiraten. (Oder doch?) In diesem Jahr will er mir beweisen, dass er der Richtige für mich ist. Nur bin ich mir nicht sicher, dass er sich tatsächlich gedulden wird. Simon sagt, was er denkt und fühlt und genau danach handelt er. Kompromisslos. Sonst wäre ich nicht in seinem Bett gelandet. (Und auf seiner Couch, dem Teppich, der Kommode …)

Ich zupfe mir ein paar Strähnen zurecht, betrachte mich von links und rechts. Perfekt! (Rawwrr!) After Sex Look, ganz ohne MakeUp und möglichst natürlich gestylte Haare. (Doppel-Rawwr!) Schnell wasche ich mir die Hände und dann werde ich noch mein Geschäft erledigen (Kicher!), allzu lange wird Simon mit den Frühstücksvorbereitungen wohl nicht mehr brauchen.

Ich ertappe mich echt dabei, wie ich lächelnd auf dem Klo sitze. Ich freue mich auf das Frühstück mit Simon und vielleicht landen wie heute Vormittag nochmal im Bett. Lust habe ich auf jeden Fall und so wie ich aussehe, schaffe ich es bestimmt, ihn nochmal zu verführen. Guter Plan – erst essen, dann pimpern. Heute Nachmittag werde ich nochmal zu meiner Schwester und der kleine Noelle ins Krankenhaus fahren. Ich werde Simon fragen, ob er mitfährt, er war ja auch Geburtshelfer und irgendwie ist er jetzt auch ihr Onkel.

Bei diesem Gedanken wird es mit ganz warm ums Herz und gleichzeitig leuchtet wieder dieses riesige Schild in grell rot leuchtender Warnfarbe: Hochzeit! Nach dem Frühstück (und dem Pimpern) werde ich nochmal mit ihm darüber reden müssen.

Puh, ich sollte gleich das Fenster öffnen.

Es klopft an die Türe.

»Klara?«

Die Klinke wird runtergedrückt.

»Simon!«, quietsche ich erschrocken und umklammere meinen Schlüppi, der über meinen Knien hängt.

»Du hast abgeschlossen?«, fragt er durch die Türe.

»Ähm ja, das macht man in der Regel so, wenn man ins Bad geht.«

Er lacht.

»Das solltest du dir abgewöhnen.«

Wieder rüttelt er an der Klinke.

»Bist du irre? Ganz bestimmt nicht. Ich hätte gern sowas wie Privatsphäre.«

»Also ich hab kein Problem damit, mein Geschäft mit dir im Raum zu erledigen.«

Ich ziehe die Augenbrauen hoch. Ob er das auch sagen würde, wenn er wüsste, dass ich tatsächlich gerade dabei bin, ein bisschen Einhorn-Poo in seine Kloschüssel zu setzen? (GROßER GOTT! Kann er es etwa riechen?) Hektisch sehe ich mich nach einem Raumspray um und finde hinter mir dieses kleine Plastikteil, was wie eine Muschel aussieht und an die Wand geklebt wird. Fest drück ich drauf, doch es passiert nichts. (Okay, ich muss ihn loswerden.)

»Wolltest du nicht Frühstück machen?«

»Hab ich schon«, flötet er.

»Hast du wirklich gemacht oder machen lassen?«

Unser Abendsnack kam gestern direkt aus der Küche seiner Bar, mit besten Grüßen vom Koch. Und jetzt wird im Breakers gerade ein umfangreiches Frühstücksbuffet für die Gäste des Hostels angeboten.

»Selbst hochgeholt. Zählt das auch?«

»Gut, dann schneid mir schon mal ein Brötchen auf und schenk mir Kaffee ein. Ich komme sofort.«

»Sicher? Sofort ist ja ein recht dehnbarer Begriff.«

Ich sacke in mich zusammen. Warum kann er nicht einfach gehen? Am liebsten würde ich ihm entgegenbrüllen, dass ich gerade Scheiße, aber dann würde er wohl nur wieder lachen und mich anfeuern. Der Typ wird mich echt in die Psychiatrie bringen.

Er räuspert sich.

»Was machst du denn überhaupt solange da drin? Du wolltest dich doch nur frisch machen. Und mehr solltest du auch gar nicht tun.« Seine Stimme wird rauer. »Du bist nämlich genauso, wie du bist, verdammt sexy. Weißt du das?«

(Argh! Maaaan! Er sagt so wunderschöne Sachen und ich sitz immer noch … na, du weißt, wo ich sitze und was ich machen will.)

»Simon! Geh weg!«

Wieder lacht er. (Ich wusste vom ersten Tag, dass sein blödes Lachen, zu einem ernsten Problem zwischen uns werden wird.)

»Ich bin eher dafür, dass du mich reinlässt. Ich vermiss dich nämlich. Sehr sogar. Außerdem würde ich gern vor dem Frühstück nochmal so richtig »Guten Morgen« sagen.«

»Das hast du heute schon getan.«

»Ja, aber da lagen wir noch im Bett. Seit wir aufgestanden sind, hatten wir keine Sex mehr, das ist ein Zustand, den ich nicht tolerieren kann.«

Ich muss kichern. Es ist so schön, so wunder, wunderschön verliebt zu sein.

»Klara?«

Seine Stimme klingt jetzt noch rauer und tiefer. Er muss ganz nah an der Badezimmertür lehnen.

»Heirate mich!«

Das darf jetzt echt nicht wahr sein. Ist das ein Scherz? Ist das sein Ernst? Und wenn das sein Ernst ist … Er kann doch nicht einfach. Nein, so will ich doch keinen Antrag bekommen.

»Warum antwortest du nicht?«, fragt er betrübt wie ein kleiner Junge.

»Simon geh jetzt.«

»Erst wenn du »Ja« sagst.«

»Das werde ich nicht.«

»Doch!«

»Boa Simon! Ich sitze auf dem Klo und kacke!«

 

 

 

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